|




| |
 |
Auf El Hierro, wo der
griechische Naturforscher Ptolemäus einst das Ende der Welt vermutete, scheint es auch
heute noch nicht so recht weiterzugehen. Zumindest nicht, was die Erschließung der Insel
für den Massen - und Nobeltourismus betrifft - Bettenburgen, Großraum - Discos, Szene -
Treffs, VIP - Transfers.... totale Fehlanzeige. Statt - dessen besitzt die Insel mit ihren
800 Gästebetten gerade mal so viele, wie für einen verantwortungsbewussten sanften
Tourismus vertretbar sind. |
| Wer nach El Hierro kommt, sollte eher
Wanderschuhe und Fotoausrüstung im Gepäck haben als seine Badesachen. Zwar gibt es ein
paar ganz nette Strände, wie die Playa de Verodal und die Playa de Verodal und die Playa
de las Arenas Blancas im Westen oder die Cala de Tacoron bei La Restinga an der Südspitz
(der Meerespark dort ist übrigens ein sehr empfehlenswerter Geheimtipp für Schnorchler
und Taucher), die meisten Küsten sind jedoch abweisend und schroff. Interessante
Fotomotive gibt es hingegen zuhauf. |
 |
 |
Am spärlichsten noch in
Valverde, der 570 m über dem Meer gelegenen Inselhauptstadt mit ihren lediglich 1600
Einwohnern. Eher schon in der Umgebung von San Andres und Isora mit ihren reizenden
Kiefernwäldchen oder im Norden um die Dörfer Echedo und Mocanal, die auf fruchtbaren und
gut durchfeuchteten Vulkanböden stehen. Erst recht natürlich weiter westlich im Bereich
von El Golfo. |
| So nennt man den Teil eines gewaltigen
Kraters, der bei einem Erdbeben vor etwa 50 000 Jahren auseinander gebrochen und zur
Hälfte im Meer versunken sein soll. Aus einem breiten, fruchtbaren Küstensaum, wo
Bananen - und Ananas angebaut werden, steigt die Bergkette gleich einer Riesen - Staumauer
unvermittelt bis auf 1000 m an und erricht im Malpaso sogar 1500 m. Vom Mirador de la Pena
eröffnet sich ein gewaltiger Tiefblick in dieses natürliche Amphitheater. |
 |
 |
Auf dessen Bühne liegen Las
Puntas und Frontera, mit der Kirche "Virgen de Candelaria" und deren Glockenturm
als pittoreskem Blickfang. Wanderer zieht es vor allem die Hochebene La Dehesa, die
nur über Schotterpisten zu erreichen ist. Hier präsentiert El Hierro seine Wahrzeichen:
knorrige, durch die steten Atlantikwinde verkrüppelte und bis zum Boden gebogene
Wacholderbüsche. M |
| Mindestens genauso einsam ist es am
Leuchtturm Faro de Orchilla an der Südwestspitze der Insel, jenem Punkt, durch den einst
der Nullmeridian gelegt worden war lange vor Greenwich, als Erde noch eine Scheibe war, an
deren äußerem Rand El Hierro lag... |
 |
| |
|
 |
 |
| |
Mauritius
Sri Lanka
Lesbos
Südsee
Florida
South Carolina
Dubai
Kreuzfahrten
Freizeitparks
Flüge
Cluburlaub
|